25. Januar 2012
Google Chrome bzw. Chromium bietet bereits eine grosse Zahl an Erweiterungen in seinem Web Store an. Wenn man etwas ganz spezifisches will, kann es aber sein, dass man mit der Auswahl nicht zufrieden ist. Dieser Artikel beschreibt, wie man eine eigene einfache Erweiterung schreiben kann, am Beispiel eines Bookmarklets.
Voraussetzungen
Glücklicherweise ist in der gewöhnlichen Chrome-Installation bereits alles enthalten, was man für die Entwicklung einer Erweiterung braucht. Einzig ein Texteditor wird zusätzlich benötigt.
Programmiert wird im wesentlichen in Javascript/HTML. Für ein Bookmarklet ist es grundsätzlich nicht nötig, Programmieren zu können. Mit der hier beschreibenen Vorlage, sollte sich jedes Bookmarklet in eine Erweiterung umbauen lassen.
Warum ein Bookmarklet?
Bookmarklets sind spezielle Lesezeichen, mit denen man meist nicht auf eine andere Seite gelangt, sondern eine Aktion auf der aktuellen Seite ausführt. Ein Beispiel dafür ist das Bookmarklet von Delicious, mit welchem die aktuell geöffnete Seite dort gespeichert werden kann. Bookmarklets haben gegenüber Erweiterungen den Vorteil, dass sie mit fast allen Browsern funktionieren. Sie erscheinen wie alle Lesezeichen in der Lesezeichenleiste. Mit der Erweiterung wird es schliesslich neben der Adresszeile, bei den anderen Erweiterungen sein.
Wie zuvor erwähnt, ist es leicht ein Bookmarklet in eine Erweiterung zu verwandeln, ohne programmieren zu können, deshalb dient es hier als ein Beispiel für den Einstieg.
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von David Glenck
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25. März 2011
Jeder Internet Browser bietet die Möglichkeit an, Passwörter zu speichern, damit man sich schneller einloggen kann. Diese Passwörter sind ohne weitere Vorkehrungen jederzeit einsehbar, was Vor- und Nachteile hat.
Menschen sind vergesslich, sodass es eigentlich eine Zumutung ist, zu verlangen, dass man sich jedes Passwort für jede Seite auf der man angemeldet ist, merken soll. Um diesem Problem aus dem Weg zu gehen, gibt es vielerlei Ansätze. Viele wählen ein einfaches Passwort, das man sich gut merken kann und/oder verwenden überall das Gleiche. Das ist beides eine schlechte Idee, aus offensichtlichen Gründen.
Durch Monopolisierung des Internets wird es möglich, dass man mit einem einzigen Benutzerkonto überall Zugang erhält. Beispiele sind Facebook Connect und OpenID. Das Problem ist dasselbe, wie wenn man überall das gleiche Passwort hat.
Die wahrscheinlich beste Lösung bietet der Browser selbst. Es kann jeden Benutzernamen mit Passwort abspeichern, wenn man sich das erste Mal einloggt. Nicht jeder weiss, dass man diese Passwörter auch jederzeit ansehen kann. Dies kann nützlich sein, wenn man das Passwort an einem mobilen Gerät eintippen will und nicht im Browser wo es gespeichert ist. Oder wenn jemand sich an einem öffentlichen PC nicht ausgeloggt hat und man die Passwörter herausfinden möchte. Das soll keine Aufforderung sein, sondern nur ein Hinweis, dass man sich abmelden sollte. Dadurch, dass man weiss, wie es gehen würde, kann man Risiken besser einschätzen und sich überlegen, ob man mit den aktuellen Einstellungen genug geschützt ist. Aber hauptsächlich geht es darum sein vergessenes Passwort wieder zu finden.
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von David Glenck
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15. März 2011
Diverse soziale Netzwerke bieten Widgets an, die in die eigene Website eingebunden werden können. Da diese jedoch die Ladezeit verlängern, kann es sinnvoll sein, die Widgets zu blockieren.
Was sind Widgets?
Je nachdem, wo im Internet man sich aufhält, kann es sein, dass man schon einmal ein Widget gesehen, welches von einem Drittanbieter angeboten wird. Facebookund twitter bieten beispielsweise solche Widgets. Sie sind als Felder auf diversen Internetseiten zu sehen, die gerne ihre eigene Community stärken wollen, bzw. die eigenen oder verwandte Tweets anzeigen möchten.
Im Prinzip sind diese Felder nichts anderes, als Fenster (iFrames) zu den entsprechenden Webdiensten. Mit diesem Vorgehen versucht man insbesondere Datenschutzrechte nicht zu verletzen. Das heisst, dass jedes mal, wenn die Seite geladen wird, auch noch eine oder mehrere externe Seite geladen werden.
Man muss kein Wissenschaftler sein, um zu ahnen, dass dies mehr Ladezeit und Systemressourcen in Anspruch nimmt.
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von David Glenck
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3. September 2010
Obwohl ich seit Jahren Firefox von Mozilla benutze und auch immer zufrieden war, konnte ich es mir nicht verkneifen einen Blick auf das vielversprechende Chrome von Google zu werfen. Kurz: Es überzeugt.
Erster Eindruck
Ich hatte schon viel gehört vom Neuling in der Browserwelt. Als es noch komplett neu war, hatte ich es bereits einmal ausprobiert und fand es nicht schlecht, aber vom Firefox konnte es mich nicht trennen. Jetzt, zwei Jahre nach der ersten Veröffentlichung, sollte der Browser eine neue Chance erhalten.
Chromium ist in den Packetquellen von Ubuntu enthalten und kann über das Software-Center installiert werden. Google Chrome für Windows und Mac (und ebenfalls Linux) wird von Google zur Verfügung gestellt. Chromium und Google Chrome sind nicht identisch. Die Unterschiede sind aber verschwindend, weshalb die Inhalte dieses Artikels auch für Google Chrome gültig sind. Der genaue Unterschied steht weiter unten im Text.
Subjektiv betrachtet startet Chrome etwas schneller als Firefox, was aber auch daran liegen könnte, dass noch keine Erweiterungen installiert waren. Nach ein paar Klicks war ich überzeugt, dass die diversen Tests und Messungen stimmten und Chrome die Seiten schneller lud, als es Firefox konnte. Zwar waren die Unterschiede teilweise minimal, aber doch spürbar. Besonders beim Laden von Google Mail fiel der Unterschied auf.
Die Menüs sind in Chrome sehr Kompakt. Zuoberst befinden sich die Tabs auf dem Rand des Fensters. Darunter kommt die Adressleiste und das Menü und schliesslich noch die Lesezeichen. Je weniger Platz das Menü braucht, desto mehr bleibt für den wesentlichen Teil. Besonders bei Netbooks ist es von Vorteil, da diese ohnehin nicht so viel Platz auf dem Bildschirm haben. Und es geht noch besser: Mit Strg + b lassen sich die Lesezeichen verstecken. Vermissen wird man sie trotzdem kaum, zumindest wenn man wie folgt vorgeht. Um einen neuen Tab zu öffnen drückt man Strg + t. Chrome verhält sich dabei genau so, wie man es sich wünscht. Es zeigt bei einem neuen Tab die Lesezeichen oben an, auch wenn diese sonst ausgeblendet sind.
Die Adressleiste ist wie beim Firefox multifunktional. im Gegensatz zu Firefox ist es auch gleichzeitig die Suchleiste. Die Standardsuchmaschine ist (wer hätte es gedacht) Google, es wird jedoch gleich zu Anfang gefragt, ob man dies ändern möchte.
Damit war aber noch lange nicht alles entdeckt.
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von David Glenck
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