E-Mails, Konakte, Kalender und Reader von Google lassen sich nahtlos mit den entsprechenden Apps des iPhones/iPod Touch abgleichen. Selbst iOS 3.1.3 unterstützt diese Funktion von Haus aus.
Vorwort
Dies ist mein erster Artikel, der mit einem Produkt von Apple zu tun hat. Grund dafür ist, dass ich vor einiger Zeit einen alten iPod Touch der ersten Generation geschenkt bekommen habe. Wie bei jedem elektronischen Gerät, das mir in die Hände fällt, wollte ich bis an seine Grenzen gehen um das Bestmögliche aus dem Spielzeug herauszuholen. Geräte der ersten Generation können nur bis zur Version 3.1.3 des iOS Betriebssystems aktualisiert werden. Aktuell ist die Version 4.3 (März 2011).
Man könnte sich Fragen, was der Sinn dabei ist, die lokalen Daten mit Google abzugleichen, wenn man sein iPhone sowieso immer bei sich hat. Die Antwort ist denkbar einfach: Man stelle sich vor, man verliert es. Es gibt zwar Mobileme für diesen Zweck, dieses ist aber Kostenpflichtig und komplett auf Apple ausgerichtet. Diese Tipps funktionieren alle kostenlos. Alles was man braucht ist ein Google-Account. Fast jeder hat schon einen solchen Account, dank Youtube.
Dieser Artikel richtet sich an Linuxbenutzer, die Google Kalender zur Verwaltung ihrer Termine verwenden. Ein grosser Vorteil von Google Kalender ist, dass es immer auf dem aktuellen Stand ist, egal woher man darauf zugreift. Der grösste Nachteil ist, dass man eine Internetverbindung braucht um darauf zugreifen zu können. Dieser Nachteil soll hier zumindest teilweise behoben werden.
Das Problem
Ich verwende Google Kalender mit Thunderbird und Lightning in Ubuntu. Mozilla Thunderbird funktioniert sehr gut mit Google Kalender und das Einbinden erfolgt ohne Probleme. Erst wenn keine Internetverbindung mehr besteht, tauchen Probleme auf: Der Kalender kann nicht mehr geladen werden.
Cache aktivieren
Thunderbird bietet die Möglichkeit den Kalender offline zu speichern. Diese Funktion kann aktiviert werden mit einem Rechtsklick auf den Kalender -> Eigenschaften. Im Fenster muss dann die unterste Option aktiviert werden.
Nun muss Thunderbird nur noch neugestartet werden. Die Kalender werden nun vollständig heruntergeladen und lassen sich auch noch ansehen, wenn man offline ist. Bearbeiten lassen sich die Kalender jedoch nicht. Ein einziger Nachteil bleibt: Thunderbird muss gestartet werden, während man noch online ist, damit die Kalender heruntergeladen werden können. Weiterlesen..
Google begann als eine Suchmaschine, doch die Firma ist schon längst auch für andere Dienste bekannt. Google Maps/Earth, Youtube, Google Mail, Google Chrome. Dies sind nur die bekanntesten Dienste/Programme, die Liste liesse sich noch weit fortsetzen.
Nun entwickeln die Mitarbeiter von Google ein neues Werkzeug, dass die Kommunikation im Internet revolutionieren könnte. Die Idee dahinter war es, E-mail neu zu erfinden, mit den Mitteln, die heute zur Verfügung stehen. Heraus kam Google Wave. Grob beschrieben ist es eine Mischung aus Chat, Wiki und E-mail kombiniert mit APIs welche es ermöglichen, Wave um unvorstellbare Funktionen zu erweitern. Um das Ganze noch perfekt zu machen, wird das Projekt als Open-Source zur Verfügung stehen. Google weiss, dass dadurch andere Firmen eine Kopie der Plattform auf den eigenen Servern anbieten können und sie wollen es auch.
Das klingt alles wunderbar, doch wie sieht das Wunder denn aus? Die Entwickler präsentierten Wave auf der Google I/O 2009 im Mai diesen Jahres. Wer 80 Minuten nichts zu tun hat, kann sich die vollständige Präsentation hier ansehen, oder eine gekürzte zehnminütige Fassung darunter: