1. März 2011

Kupfer: Programmstarter für Linux

Kupfer ist ein Anwendungsstarter für Linux. Es vereinfacht nicht nur das Starten von Anwendungen, sondern auch das Ausführen einfacher Befehle. Wer gerne mit der Tastatur navigiert, wird Kupfer mögen.

Installation

Kupfer ist im Ubuntu Software-Center zu finden. Man kann es auch per apt installieren:

sudo apt-get install kupfer

Es befindet sich nun unter Anwendungen -> Zubehör. Wenn Kupfer einmal gestartet wurde, läuft es im Hintergrund weiter, bis zum nächsten Neustart oder wenn man es effektiv beendet.

Was kann es?

Wer Gnome-DO (Linux) oder Quicksilver (Mac) kennt, weiss wofür Kupfer gut ist. für alle anderen ist hier ein kleiner Einblick.
Kupfer Programmstarter
Mit der Tastenkombination Strg+Leertaste kommt Kupfer in den Vordergrund (Kupfer sollte man sinnvollerweise als Autostartprogramm hinzufügen). Es sieht sehr primitiv aus, seine Fähigkeiten sind eher versteckt. Es besteht aus zwei Feldern, zwischen denen man mit der Tab-Tasten wechseln kann. Im ersten Feld wählt man ein Objekt und im zweiten eine Aktion. Diese Aktionen und Objekte, mit denen Kupfer umgehen kann, kann man in den Einstellungen (de)aktivieren.
Die Objekte und Aktionen lassen sich finden, indem man einfach deren Namen tippt. Kupfer durchsucht alles was es weiss nach dem Suchbegriff und zeigt das an, von dem es glaubt, dass man es am ehesten möchte. Falls man etwas anderes will, als den Vorschlag von Kupfer, kann man mit der Pfeiltaste nach unten eine Auswahl von objekten, öffnen, die ebenfalls auf die Suche passen. Ist ein Objekt ausgewählt, sucht Kupfer gleich die wahrscheinlichste Aktion. Falls man diese ändern will, drückt man die Tab-Taste und geht wieder gleich vor, wie beim Objekt.
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von David Glenck

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18. Februar 2011

Windows Partition permanent in Ubuntu einbinden

Wenn man als Windowsnutzer Linux ausprobieren will, erstellt man meist eine kleine Partition für Linux und belässt die eigenen Dateien auf der Windows-Partition. Hier wird beschrieben, wie man diese Partition permanent in Ubuntu einbindet.

Vorgehensweise

Man öffne ein Terminalfenster mit Strg+Alt+T oder im Menü unter Zubehör. Dort führt man folgenden Befehl aus:

sudo blkid

Es werden die erkannten Partitionen aufgelistet, was in etwa so aussehen könnte:

/dev/sda1: LABEL=”Windows 7″ UUID=”68E6F8A5E6F874A2″ TYPE=”ntfs”
/dev/sda4: UUID=”7b7f17dc-4066-47a7-9866-2b27d79ef6f1″ TYPE=”ext4″
/dev/sda5: UUID=”e1c2da56-f0fc-4466-b576-3d3170253dce” TYPE=”swap”

Die Windows Partitionen erkennt man am TYPE=”ntfs”. Die UUID in dieser Zeile wird benötigt. Man kann sie markieren und mit strg+shift+C oder per Rechtsklick kopieren.
Danach öffnet man die Datei /etc/fstab mit einem beliebigen Editor:

sudo gedit /etc/fstab

Dort fügt man folgende Zeile am Ende ein:

UUID=68E6F8A5E6F874A2 /media/windows ntfs rw,auto,users,exec,nls=utf8,umask=007,gid=46 0 0

Wobei man die eigene UUID verwenden soll, die man vorhin ermittelt hat. Danach speichert und schliesst man die Datei.
Der Ordner, wo die Partition eingebunden werden soll muss noch erstellt werden:

sudo mkdir /media/windows

Dieser Befehl bindet alle Partitonen aus fstab erneut ein:

sudo mount -a

Falls das nicht klappt hilft ein Neustart.

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von David Glenck

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15. Februar 2011

EncFS: Verschlüsselte Ordner für Linux

Kürzlich suchte ich nach einer Möglichkeit, einzelne Ordner auf dem Netbook zu verschlüsseln. EncFS bietet einen solchen Schutz in handlicher Form.

EncFS ist die Lösung für Linuxuser, die Dateien in einem Ordner des Dateisystems mit einem Passwort schützen wollen. Das Programm kann über das Software-Center von Ubuntu installiert werden, oder über apt:

sudo apt-get install encfs

Wer eine grafische Oberfläche wünscht, kann zusätzlich das Programm Cryptkeeper installieren:

sudo apt-get install cryptkeeper

Cryptkeeper

Cryptkeeper findet man nach der Installation im Menü unter Systemwerkzeuge. Für den häufigen Gebrauch, ist es sinnvoll, das Programm zu den Startprogrammen hinzuzufügen.

Cryptkeeper ist als Schlüssel in der Taskleiste sichtbar. Mit einem Klick lassen sich neue verschlüsselte Ordner erstellen und bestehende öffnen bzw. schliessen. Man kann auch solche Ordner Importieren, welche nicht mit der grafischen Oberfläche, sondern direkt mit encfs erstellt wurden.

EncFS im Terminal

Für die direkte Verwendung von EncFS sollte man sich diese beiden Befehle merken:

encfs ~/.foobar ~/foobar

Dieser Befehl öffnet den verschlüsselten Ordner “.foobar” und zeigt den Inhalt in “foobar”. Die Namen dieser beiden Ordner sind beliebig und auch der Punkt am Anfang ist optional, aber sinnvoll, da es den verschlüsselten Ordner, mit den unlesbaren Dateien versteckt.
Dieser Befehl erstellt auch eine neue Verschlüsselung, falls diese noch nicht existiert. Dazu muss man zwei mal mit y bestätigen (und nicht mit j wie angegeben).

fusermount -u ~/foobar

Dies ist der Befehl, der den entschlüsselten Ordner wieder auswirft.
Die Dateien sind nun wieder sicher.

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von David Glenck

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16. Dezember 2010

Google Kalender offline lesen (Linux)

Dieser Artikel richtet sich an Linuxbenutzer, die Google Kalender zur Verwaltung ihrer Termine verwenden. Ein grosser Vorteil von Google Kalender ist, dass es immer auf dem aktuellen Stand ist, egal woher man darauf zugreift. Der grösste Nachteil ist, dass man eine Internetverbindung braucht um darauf zugreifen zu können. Dieser Nachteil soll hier zumindest teilweise behoben werden.

Das Problem

Ich verwende Google Kalender mit Thunderbird und Lightning in Ubuntu. Mozilla Thunderbird funktioniert sehr gut mit Google Kalender und das Einbinden erfolgt ohne Probleme. Erst wenn keine Internetverbindung mehr besteht, tauchen Probleme auf: Der Kalender kann nicht mehr geladen werden.

Cache aktivieren

Thunderbird bietet die Möglichkeit den Kalender offline zu speichern. Diese Funktion kann aktiviert werden mit einem Rechtsklick auf den Kalender -> Eigenschaften. Im Fenster muss dann die unterste Option aktiviert werden.
Kalender Eigenschaften
Cache Aktivieren
Nun muss Thunderbird nur noch neugestartet werden. Die Kalender werden nun vollständig heruntergeladen und lassen sich auch noch ansehen, wenn man offline ist. Bearbeiten lassen sich die Kalender jedoch nicht. Ein einziger Nachteil bleibt: Thunderbird muss gestartet werden, während man noch online ist, damit die Kalender heruntergeladen werden können.
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von David Glenck

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