5. November 2009

Ubuntu 9.10

Die stabile Version des neuen Ubuntu 9.10 Karmic Koala wurde heute vor einer Woche offiziell veröffentlicht. Wie immer stellt sich die Frage: Welche Veränderungen kann/muss man bei einem Upgrade von 9.04 erwarten und mit welchen Problemen muss man rechnen?

Ein Tick dunkler

Für Karmic Koala wurde das Erscheinungsbild “Human” nicht unwesentlich überarbeitet. Das Gesamtbild fällt etwas dunkler aus. Statt dem leuchtenden Orange dominiert nun ein elegantes Schwarzbraun. Auch die Icons sind schlichter und weniger farbenfroh. So regt die neue Version allgemein zu einer Veränderung des Desktops an: Mehr Buttons hier und weniger Icons dort.. Die Panels lassen sich weiterhin frei gestalten.
Das Erscheinungsbild sollte auf keinen Fall das Kriterium gegen ein Upgrade sein. Wem das Neue nicht gefällt behält einfach das Alte.

Ein Tick schneller

Die Geschwindigkeit der neuen Version habe ich nicht gemessen, weshalb sich meine Aussagen hierzu auf rein subjektive Wahrnehmung beziehen. Es macht den Eindruck, als würde das Aufstarten von Ubuntu 9.10 minimal länger dauern, als in der älteren Version. Bei der Geschwindigkeit während des Betriebs verhält es sich hingegen genau umgekehrt. Das könnte auch daran liegen, dass Ubuntu 9.10 nun (endlich) Firefox 3.5 mitliefert.
Der Unterschied ist aber gesamthaft nicht überwältigend. Ubuntu lief schon vorher flüssig und tut es auch weiterhin. (Siehe auch Details)
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von David Glenck

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25. Juli 2009

Warum nicht jeder Linux benutzen sollte (und es auch nicht wird)

“Du, ich hab’ da ein Problem mit meinem Computer.” – “Ich weiss, du benutzt Windows.” Solche und ähnliche Sprüche bekommt man manchmal zu hören, wenn man Benutzer von Linux um Hilfe bittet. Wer mich kennt, weiss das. :P
Mit solchen Bemerkungen, möchte man eher die eigene Unabhängigkeit gegenüber Windows demonstrieren, als jemanden davon überzeugen, auch zu Linux zu wechseln. Letzteres wurde mir einmal (oder zweimal) “vorgeworfen”, was ich aber auch förmlich provoziert hatte. Ich besann mich und empfahl der Person, nicht auf Linux zu wechseln. Wie jetzt? Zuerst erzählen, wie toll es doch ist und dann soll man es doch nicht installieren? Tatsächlich fand ich, dass dies für alle Beteiligten besser wäre. Aus folgenden Gründen:
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von David Glenck

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