24. Juli 2009

Mix Turtle – Die musikalische Schildkröte

Seit Seeqpod den Geist aufgegeben hat, suchte ich nach einer brauchbaren Alternative. Mix Turtle beendete diese Suche. Die Musiksuchmaschine sucht nach Musikdateien im Internet, listet diese auf und kann sie auch gleich noch abspielen. Besonders sinnvoll ist das, wenn man eine Band empfohlen bekommt, von der man noch nichts gehört hat. Mit der Suchmaschine kann man sich in wenigen Sekunden eine Playlist zusammenstellen und sich die Songs der Band in voller Länge anhören. Youtube kann das zwar auch, aber es wurde nicht dafür gemacht, weshalb die Verwendung hierzu suboptimal ist und die Qualität meist nicht die beste ist. Auch wird die Internetleitung unnötig belastet, da ganze Videos heruntergeladen werden, statt nur der Ton.
mixturtle
Die Playlists können beliebig aus den Suchergebnissen zusammengestellt werden. Die Wiedergabe der Musik wird auch nicht unterbrochen, wenn man eine neue Suche startet. Um die Playlist anzusehen reicht ein Rechtsklick oder ein Klick auf das Logo oben links. Um die Wiedergabeliste zu speichern benötigt man zwar ein Benutzerkonto, ansonsten gibt es jedoch keine Einschränkungen für Besucher.
Was der Dienst vielleicht noch fehlt, ist die Möglichkeit, die Playlists auf anderen Seiten einzubinden. Bisher erhält man nur einen direkten Link zur gespeicherten Playlist. Trotzdem erfüllt es seinen Zweck.

Um die Musik herunterzuladen kann man Firebug verwenden. Wie das geht wird hier genauer beschrieben: Universeller Downloader.

Nachtrag: Es sieht ganz so aus, als hätte Mix Turtle dasselbe Schicksal ereilt wie Seeqpod. Die Seite ist nun seit einiger Zeit nicht mehr erreichbar. Schade.

Zweiter Nachtrag: So wie es aussieht hat es Mix Turtle zurück ins Internet geschafft. Hoffentlich bleibt das auch so.

von David Glenck

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18. Mai 2009

Wolfram|Alpha

Der Hitchhikers Guide to the Galaxy aus dem gleichnamigen Buch von Douglas Adams dürfte vielen bekannt sein. Es ist ein elektronischer Reiseführer durch die Galaxie, der jegliches Wissen enthält, das für eine solche Reise hilfreich sein könnte. Das Buch wurde schon 1979 publiziert, noch bevor ein solches Gerät in der Realität vorstellbar gewesen wäre. Nun ist einige Zeit vergangen, das Internet gehört zum Alltag und durch Seiten wie Google und Wikipedia ist die Suche nach Informationen ein Kinderspiel geworden.
Wolfram Alpha geht aber noch einen Schritt weiter. Das Projekt wurde von Wolfram Research ins Leben gerufen und hat es sich zum Ziel gesetzt eine “rechnergesteuerte Wissensmaschine” zu erschaffen, oder einfach gesagt: Eine Maschine, die auf alle Fragen eine Antwort weiss. Was das Ganze nun von bekannten Projekten Unterscheidet ist die Art der Informationsein- und ausgabe. Wolfram Alpha sammelt die Informationen selbst aus dem Internet und stellt diese auf geeignete Weise dar. Die Leistungsfähigkeit dieser Maschine lässt sich kaum in einem Eintrag zusammenfassen. Am einfachsten sieht man es, wenn man es selbst ausprobiert. Man überlegt sich etwas, was man gerne wissen möchte und fragt die Maschine in englisch.

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von David Glenck

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